- „diese Stadt sieht noch toter aus als eine tote Beutelratte“
- ― Oswald, Fazbear Frights 1 - In die Grube, Seite 9
Oswald ist der Protagonist des Kapitels Ab in die Grube! im Roman Fazbear Frights 1 - In die Grube und dessen Spieleadaption Five Nights at Freddy’s: Into the Pit. Er wohnt in der Kleinstadt Westbrook und lebt in Armut. Oswald wird gegen Ende der Sommerferien in ein haarsträubndes Abenteuer verwickelt, als er heimlich ein verlassenes Bällebad im Diner Jeff’s Pizza betritt.
Erscheinungsbild[]
Oswald ist zehn Jahre alt, etwas pummelig und blass. Er hat kurzes, dunkelbraunes Haar, Pausbacken und eine leichte Haartolle. In der Spieleadaption ist sein Haar nach hinten gestylt. Er trägt ein violettes (später gelbes) T-Shirt und eine blaue Jeanshose. In der Spieleadaption trägt er ein rot-gelb quergestreiftes T-Shirt, eine dunkle Jeans und eine blaue Jeansjacke mit Kapuze.
Persönlichkeit[]
Oswald wird als frühreif und eher introvertiert dargestellt. Er zieht sich gerne zurück und geht mit Problemsituationen passiv-abwartend um. Er ist sich der finanziellen Situation seiner Familie bewusst und versucht, dennoch respektvoll und so anspruchslos wie möglich zu bleiben. Gelegentlich aber kann er seinen Frust nicht zurückhalten und drückt vor seinem Vater seinen Missmut darüber aus, dass seine Freunde weggezogen sind. Auch ist er enttäuscht darüber, dass seine Stadt nichts Spannendes und/oder Interessantes mehr zu bieten hat.
Oswald zeichnet gerne, wobei seine aktuellen Zeichnungen anthropomorphisierte roboterhafte Tiere sind.[2] Er hat eine Vorliebe für Science-Fiction und nutzt seine Tage in der Bibliothek, um eine Serie dieses Genres und einen unidentifizierten Manga zu lesen,[3] sowie ein Online-Fantasy-Spiel zu spielen.
Biografie[]
Oswald sieht sich einem langen und langweiligen Sommer entgegen, der er in der nicht mehr so lebendigen Stadt, die sie mal war, verbringen wird. Die Stadt, in der er lebt, war einst eine wohlhabende und lebendige Stadt mit vielen Geschäften, Kinos usw.. Das alles änderte sich, als das örtliche Stahlwerk, das mehr oder weniger Existenzgrundlage der Stadt war, geschlossen wurde. Sämtliche Gaststätten wurden bankrott, viele Familien sind umgezogen, mit Ausnahme von Oswalds Familie, denn seine Mutter hat einen festen Arbeitsplatz im Krankenhaus – und sie wollten nicht weit weg von Oswalds Großmutter sein. Oswalds Vater verlor auch seinen Arbeitsplatz, weshalb er einen Teilzeitjob im Imbiss-Center angenommen hat, um mit Oswalds Mutter die Familie gerade noch über die Runden zu bringen.[1]
Oswalds Zeichnungen
Als der letzte Schultag anbricht, macht sich Oswald Sorgen über die Sommerferien, denn er hätte nichts was er die ganzen Ferien unternehmen könnte. Oswald hat in der Schule angefangen zu zeichnen, und wie er in letzter Zeit feststellte, zeichnet er oft mechanische Tiere wie Bären, Kaninchen und Vögel in menschlicher Gestalt.[2] Als die Ferien starten hat ihn sein Vater die Möglichkeit gegeben zur Bücherei zu gehen, dort die Zeit zu verbringen, und wenn er Hunger hätte zu Jeff’s Pizza gehen kann. Oswald erinnert sich, dass Jeff’s Pizza heruntergekommen sei, und es viel Platz gäbe welcher nicht genutzt wird. Oswald stimmte jedoch zu und wünschte sich noch bevor er schlafen ging, sich einen interessanten Sommer.[4]
Oswald vor Jeff’s Pizza
Am nächsten Tag ging Oswald zu der Bücherei, wo er einige Bücher liest und am Computer sitzt. Danach ging er zu Jeff’s Pizza welches noch schräger war als er in seiner Erinnerung hatte. Der einzige Angestellte dort war Jeff selbst, der trotz seines Aussehens ein netter Kerl zu sein scheint. Er bestellte sich mit dem Geld, das er hatte etwas zu essen und wurde später von seinem Vater abgeholt.[3]
Oswalds Chat mit Ben
Einige Wochen später erhielt eines Abends Oswald, eine Nachricht von seinem besten Freund Ben, der, nachdem die Fabrik geschlossen wurde, mit seiner Familie weggezogen ist. Sie unterhielten sich eine Weile lang, und erzählen, was sie schon im Sommer alles erlebt hatten. Bens Ferien waren dabei viel aufregender als die von Oswald, was ihm am nächsten Morgen schlechte Laune bereitete. Er und sein Vater hatten am nächsten Morgen darüber sogar einen Streit darüber, dass sie doch umziehen sollten. Am Mittag beschließt Oswald seinen Vater einen Streich zu spielen, indem er sich in das Bällebad in Jeff’s Pizza versteckte. Schließlich zwangen ihn, Mangel an Luft und der Staub an den Bällen Oswald dazu, sich zu erheben, um Luft zu schnappen. Doch als er auftauchte, traute er seinen Augen nicht. Überall um ihn herum waren plötzlich blinkende Lichter, mit vielen Kleinkindern im nun saubereren Bällebad. Oswald schaute sich um und sah ein Trio von animatronischen Tieren, die auf einer Bühne sangen, ein brauner Bär, ein blaues Kaninchen und ein Vogelmädchen. An der Wand befindet sich ein Gemälde mit denselben Figuren, die gerade auf der Bühne auftraten, mit den Worten: „Freddy Fazbear’s Pizza“ darunter. Während seines Aufenthaltes traf, er zwei Jungs kennen, die ungefähr in seinem Alter waren, nämlich Chip und Mike, die regelmäßig in der Pizzeria waren und dort die Spiele spielten oder dort einfach nur aßen. Sie laden ihn zum Skee-Ball spielen ein. Oswald machte sich Sorgen um seinen Vater darüber, wie viel Zeit schon vergangen sei. Er ging davon aus, dass der Weg von dem er hier her gekommen sei, der gleiche war um ihn auch herauszuholen. Als niemand zu ihm schaute, nutzte Oswald die Gelegenheit aus, um in das Bällebad zu springen, um danach wieder in Jeff’s Pizza zu gelangen, und zwar genau zu der Zeit als verschwunden ist.[5]
Über den Vorlauf der nächsten Wochen, kehrte Oswald mit großer Freude zu Jeff’s Pizza zurück, sprang in das Bällebad hinein, um mit seinen neuen Freunden abzuhängen. Zum allerersten Mal seit Wochen hatte er wieder Spaß in den Ferien. Er fand auch schnell heraus, in welchem Jahr er sich befindet: 1985. Trotz all dem gab es eine Sache, die ihn störte. Immer wenn er herkam, beunruhigte ihn die Anwesenheit eines gelben Kaninchens, der wie ein ganz normaler Mitarbeiter im Kostüm aussah. Dieser stand manchmal einfach so in der Menge oder an Ecken rum, und bewegte sich nicht. Noch beunruhigter war es, dass er so ziemlich die einzige Person war, die ihn sehen konnte.[6]
Doch eines Tages änderte sich alles. Als Oswald in das Bällebad sprang, erwartete er all die blinkenden Lichter und den gesamten Lärm von Freddy Fazbear’s Pizza. Er wird jedoch von Angstschreien überwältigt. Er sah zu wie Eltern ihre Kinder packten und zu dem Ausgang führten, mit entsetzten Gesichtern über das was sie gerade gesehen haben. Oswald wusste nicht, was vor sich geht und seine erste Reaktion war nach Chip und Mike zu sehen. Er fand sie nicht, stattdessen fand er denselben "Mitarbeiter" im gelben Kaninchenkostüm welcher ihm auffordert in einen Raum wo „Privat“ drauf steht zu folgen. Er folgte ihn zu einem Raum auf dem „Partyraum“ darauf stand, wo Oswald ein sehr unangenehmer Anblick erwartete. Er fand in ihm dutzend tote Kinder, alle aufgereiht an der Wand, ihre leblosen Körper sitzen aufrecht da und trugen Freddy-Fazbear-Partyhüte. Obwohl das Kaninchen nie was sagte, wusste er ganz genau, das er das nächste Opfer sein würde, wenn er nicht schnell verschwindet. Oswald begann sich so schnell wie möglich zum Bällebad zu begeben. Als er ins Bällebad springt, findet er seinen Vater und Jeff vor, die sehr bestürzt sind, ihn im staubigen Bällebad zu sehen. Sein Vater zieht ihn heraus, und machte ihm Vorwürfe. Einige Sekunden später tauchten zwei gelbe Arme zwischen den Bällen auf, und zogen seinen Vater unter die Oberfläche. Kurz darauf erhob sich das Kaninchen, rückte seine Fliege zurecht, klopfte seinen Pelz ab und wandte sich Oswald zu.[7]
Das Kaninchen hat sich Oswald mit Gewalt geschnappt und er geht mit ihm zum Auto seines Vaters, ohne dass Jeff es zu bemerken scheint, dass statt seinen Vater ein Kaninchen Oswald rausbringt. Dem Kaninchen gelingt es, das Fahrzeug zu fahren, was Oswald überrascht hatte. Zu Hause angekommen zwingt das Kaninchen Oswald rein, worauf Oswald in Windeseile in sein Zimmer rannte und die Tür abschloss. Dort kontaktierte er seine Mutter, dass sie so schnellst wie möglich nach Hause kommen soll, den seinen Vater wäre was zugestoßen. Als seine Mutter nachhause gekommen ist, war sie verärgert, denn mit seinem Vater wär nichts Falsches los. Laut seiner Mutter liegt er in seinem Zimmer und sieht fern. Oswald konnte es nicht fassen, den er wüsste doch was er gesehen hätte.[8]
Am nächsten Morgen schien erstmals alles normal zu sein. Oswald und seine Mutter saßen bei Frühstück. Er dachte das, was gestern geschah, wäre nur ein schlechter Alptraum gewesen. Doch als das Kaninchen in die Küche kam, sich an den Tisch setzte und begann schweigend seinen Blick auf Oswald zu richten, war Oswald verwirrt und verängstigt. Er fand schnell heraus, dass nicht nur seine Mutter, sondern auch die gesamte Stadt dazu beeinflusst wurde seinen echten Vater, statt dem Kaninchen zu sehen, nur Oswald konnte durch diese Masche schauen.[9]
Als Oswald bereit war, zur Schule zu gehen, hat das Kaninchen ihn dahin gefahren. Wie üblich gab er keine Laute. In der Pause lernte er ein neues Mädchen, Gabrielle kennen, welche neu in der Stadt war. Diese erzählte ihm über die altgriechische Mythologie und über die tapferen griechischen Helden, die sich riesigen Monstern stellen. Gabrielles Geschichten ermutigen Oswald, seine Probleme zu lösen. Er versuchte Zuhause sich normal zu verhalten, als wäre das Kaninchen sein Vater. Die Tage vergingen, Oswald dachte sich einen Plan aus, um seinen Vater vom Bällebad zu holen.[10]
Im Bällebad fand er den bewusstlosen, aber lebendigen Körper seines Vaters vor. Obwohl es für ihn schwer, schaffte er es, mit voller Kraft seinen Vater über dem Bällebad hochzuziehen. Kurz danach spürte er, wie zwei gelbe Arme ihn um seinen Körper umklammern. Das gelbe Kaninchen griff Oswald plötzlich an. Oswald versuchte sich gegen seine Angriffe zu wehren und stellt sich dem Kaninchen. Schließlich verfängt sich das Kaninchen während des Kampfes in die Absperrseile – und den Netzen, die das Bällebad umgaben, insbesondere am Halsbereich. Oswald sieht zu, wie die Kreatur zu entkommen versucht, bis sie unbeweglich wird, wie ein leerer Anzug. Als sein Vater aufwacht, erzählt Oswald ihm nicht die Wahrheit, sondern, dass er ihm einen Streich spielen wollte, dass er seinen Kopf gestoßen und das Bewusstsein verloren hat, woraufhin sein Vater ihm glaubt. Sie beschließen Jeff’s Pizza zu verlassen und sich von nun an besser gegenseitig zu behandeln.[11]
Trivia[]
- Weder Roman noch Spiel erklären, woher Oswald diverse Fazbear-Charaktere (wie zum Beispiel Fredbear und Spring Bonnie) kennt und akkurat zeichnen kann, obwohl er ihnen nachweislich nie zuvor begegnet war und selber zugibt, dass er nichtmal weiß, wer und was Fazbear Entertainment ist. Dieser Umstand hat in Spieleforen zu zahlreichen Spekulationen geführt.
Galerie[]
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| Charaktere in der Fazbear Frights-Buchreihe | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Einzelnachweise[]
- ↑ 1,0 1,1 Fazbear Frights 1 - In die Grube, Ab in die Grube! (Seite 9 - 10)
- ↑ 2,0 2,1 Fazbear Frights 1 - In die Grube, Ab in die Grube! (Seite 13)
- ↑ 3,0 3,1 Fazbear Frights 1 - In die Grube, Ab in die Grube! (Seite 19 - 24)
- ↑ Fazbear Frights 1 - In die Grube, Ab in die Grube! (Seite 15 - 17)
- ↑ Fazbear Frights 1 - In die Grube, Ab in die Grube! (Seite 27 - 39)
- ↑ Fazbear Frights 1 - In die Grube, Ab in die Grube! (Seite 40 - 46)
- ↑ Fazbear Frights 1 - In die Grube, Ab in die Grube! (Seite 47 - 50)
- ↑ Fazbear Frights 1 - In die Grube, Ab in die Grube! (Seite 51 - 56)
- ↑ Fazbear Frights 1 - In die Grube, Ab in die Grube! (Seite 56 - 57)
- ↑ Fazbear Frights 1 - In die Grube, Ab in die Grube! (Seite 58 - 65)
- ↑ Fazbear Frights 1 - In die Grube, Ab in die Grube! (Seite 67 - 74)

